Lebensversicherer investieren knapp 770 Milliarden
Anlagen bei Kreditinstituten im Rückwärtsgang. Zuwachs für Spezialfonds.
Anlagen bei Kreditinstituten im Rückwärtsgang. Zuwachs für Spezialfonds.
Beim Informations- und Entscheidungsportal Key Investors stehen weiterhin besonders Fixed-Income-Produkte im Blickfeld der Anleger. Das ist das zentrale Ergebnis einer Auswertung aller Suchanfragen, die die Nutzer des Portals im Februar 2013 durchgeführt haben.
Die Ratingagentur Scope hat Dachfonds im Aktien- und im Mischfondsuniversum unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind keine Lobpreisung.
In einer aktuellen Analyse beschäftigt sich das renommierte Edhec-Risk Institute mit der Ausgestaltung von Indizes für Unternehmensanleihen. Bei der Forschungseinrichtung meint man, den Grund gefunden zu haben, weshalb passives Investieren in diesem Segment relativ unpopulär ist.
Vorläufige Zahlen von Morningstar zeigen, dass im Januar europaweit rund 20 Milliarden Euro netto in Bond-Fonds investiert wurden. Wie schon im Vorjahr waren vor allem Schwellenländer- und Hochzinsanleihen gefragt. Von High Yield kann inzwischen eigentlich nicht mehr die Rede sein.
Für das Management traditioneller Asset-Klassen zahlen Investoren heute noch dasselbe wie vor zwei Jahren. Nur bei Alternatives ist die fixe Vergütung der Manager inzwischen etwas gesunken.
Eine neue Studie von SSgA zeigt jedoch, dass mehr als ein Drittel der Pensionsfonds in Europa bisher keine ETF nutzt. Werden sie eingesetzt, dann vorrangig als taktisches Mittel.
Staatsanleihen von nachhaltig agierenden Industrieländern entwickeln sich laut einem Research-Papier von Sarasin besser als die von nicht-nachhaltigen. Das Gleiche gilt auch für Schwellenländer.
Seit Anfang dieses Jahres werden Staatsanleihen in Euroland mit Umschuldungsklauseln emittiert. Noch sind keine Renditeunterschiede aufgetreten. Das dürfte sich allerdings ändern.
Aktien fristen in den Portfolios oft nur ein Mauerblümchen-Dasein – nicht immer freiwillig, sondern getrieben vom Regulator. Denn eigentlich spricht derzeit alles für Aktien. Wohl dem, der den Mut hat und die Freiheit genießt, langfristig in Aktien engagiert zu sein.