Die Umsetzung von Infrastruktur ist nicht nur aus regulatorischer, investmentrechtlicher und steuerrechtlicher Sicht eine Herausforderung, sondern auch die Anlageklasse selbst erfordert ein hohes Maß an Know-how. Das wurde beim jüngsten portfolio institutionell Summit deutlich.
Die Zahl der im ersten Halbjahr 2014 neu emittierten Mittelstandsanleihen liegt nach einer Analyse von Scope Ratings deutlich unter dem Vorjahresniveau. Ohne institutionelle Investoren wäre die Situation noch prekärer.
Ein neu gegründetes Beratergremium mit Vertretern aus der Finanzbranche, darunter auch Versicherer, soll Modelle entwickeln, wie sich die Investitionstätigkeit in Infrastruktur endlich in Gang bringen lässt. Ende vergangener Woche kam der Beirat erstmals zusammen.
Die 100 größten Alternative Asset Manager der Welt verwalten zusammen rund 3,3 Billionen Dollar, etwa ein Drittel der Gelder stammt von Pensionsfonds. Auch zwei deutsche Adressen finden sich unter den Top 100. Das zeigt ein Survey von Towers Watson.
Alternatives-Manager dürfen sich auf reichlich Mittel seitens institutioneller Investoren freuen, müssen sich aber auf eine strenge Due Diligence einstellen, so eine neue Preqin-Studie. Insbesondere Infrastruktur soll stärker im Portfolio gewichtet werden. Fee-Diskussionen sind programmiert.
Das in alternativen Vermögenswerten investierte Kapital ist seit 2005 doppelt so schnell gewachsen wie traditionelle Anlagen. Das geht aus einer Analyse von McKinsey hervor.
Nach Jahren der Sicherheitsorientierung werden Europas Immobilieninvestoren mutiger. Sie wagen sich in B-Lagen vor und beginnen Core-Plus-Strategien umzusetzen.
Perfekter Halt bei jedem Wetter, den ganzen Tag: Mit diesem Slogan wirbt Schwarzkopf für seine Haarsprays. Eine ähnliche Idee steckt hinter dem Risk-Parity-Konzept, das durch Risikogleichgewichtung möglichst jeder Wetterlage an den Kapitalmärkten standzuhalten versucht. Das gelingt nicht immer.