Schutzklauseln gefordert: Investoren wappnen sich gegen drohende Zinszahlungen
Das Nullzinsumfeld treibt neue Stilblüten. ABS-Investoren fordern Klauseln, die sie davor schützen, Zinsen bezahlen zu müssen.
Das Nullzinsumfeld treibt neue Stilblüten. ABS-Investoren fordern Klauseln, die sie davor schützen, Zinsen bezahlen zu müssen.
In den vergangenen Jahren haben oftmals nicht die Aktienkurse selbst am stärksten die Performance eines globalen Aktienportfolios beeinflusst, sondern die Währung. Ähnliches gilt für globale Rentenportfolios.
In der jüngeren Vergangenheit haben Investoren mit konventionellen Aktien- und Anleihestrategien gut verdient. Hedgefonds stehen indessen unter Rechtfertigungsdruck, verlangen sie doch häufig fixe Gebühren, denen risikoadjustiert kein angemessener Ertrag gegenübersteht.
Institutionelle französische Investoren sollen in Zukunft eine Art Klimabilanz aufstellen. Umschichtungen im Aktienportfolio dürften die Folge sein.
Institutionelle Anleger haben laut einer neuen Studie wieder eine positive Einstellung zum Risiko. Sie werden in den kommenden Monaten „beherztere Investmentansätze verfolgen“. Besonders beliebt sind Multi-Asset-Strategien.
Die erschwerte Suche nach Immobilien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil hat institutionelle Investoren abseits der ausgetretenen Pfade geführt. Hotels, Logistik und Unternehmensimmobilien haben sich inzwischen einen festen Platz in den Immobilienportfolien erkämpft. Der Renditeaufschlag gegenüber Büroobjekten ist attraktiv, aber der Druck steigt auch hier.
Unter institutionellen Investoren herrscht ein immer breiterer Konsens darüber, dass die Umsetzung von ESG-Kriterien in Investmentprozessen das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios verbessern kann. Hedgefonds tun sich allerdings noch recht schwer beim Thema Nachhaltigkeit.
Bei Family Offices ticken die Uhren anders als im institutionellen Lager. Das Rigi-Family-Office konzentriert sich neben Direktbeteiligungen auf Nischenmärkte und Asset Manager, die diese Nischen intensiv bearbeiten, dabei Informationsasymmetrien nutzen und dadurch echtes Alpha generieren.
Die Barmenia Versicherungsgruppe berücksichtigt bei ihrer milliardenschweren Kapitalanlage Nachhaltigkeitsaspekte. Neuerdings setzen die Wuppertaler auf das Know-how von Oekom Research.
Laut einer Studie haben internationale Anleger in den vergangenen sechs Monaten ihre Aktienbestände ausgeweitet. Und das, obwohl eine Mehrheit von ihnen mit einer Marktkorrektur rechnet und Aktien für überbewertet hält. Ein Erklärungsversuch.