Laut der aktuellen Nachhaltigkeitsstudie von Union Investment wird sich die von der Politik angestrebte Reduktion von Treibhausgasen auf die Entwicklung der Kapitalmärkte auswirken. Erwartungen der Investoren gehen auseinander.
Die Jahreskonferenz von portfolio institutionell widmete sich Ende April unter anderem dem Treasury von Unternehmen. Im Zentrum stand die Frage, ob man beim Handel außerbörslicher Derivate ein Clearing-Haus einschalten sollte und was dagegen spricht. Auch die Reform des Euribor wurde angeschnitten.
Österreich und die Gläubiger der Hypo-Bad-Bank Heta haben offenbar eine Einigung erzielt. Entscheidend war wohl eine Laufzeitsenkung von 18 auf 13,5 Jahre. Bis Mitte Oktober könnte alles erledigt sein.
Das Altersvorsorgevehikel für die Angestellten des Bundesstaats Kalifornien will die Zahl seiner externen Manager aus Kostengründen drastisch reduzieren. Außerdem denkt man in Sacramento über den Wiedereinstieg in Tabak-Investments nach.
Versicherungen sehen sich bei Aktien mit sündhaft teuren Eigenmittelanforderungen konfrontiert. Market-Neutral-Strategien und Wandelanleihen können jedoch das Solvenzkapital reduzieren. Der Verzicht auf Ratings schont ebenfalls das Eigenkapital. Hier finden Investoren Potenzial für Regulierungsarbitrage.
Wie sich Strategien und Umsetzungen bei Infrastrukturinvestments von internationalen Investoren entwickeln, zeigte eine große Infrastrukturkonferenz in Berlin. Viele Investoren schätzen Co- und Direktinvestments, passend strukturierte Fondsangebote überzeugen deutsche Investoren aber auch.
Drastisch gestiegene Abschreibungen auf Aktien sowie Veräußerungsverluste bei Hochzinsanleihen haben dem Erst- und Rückversicherer Munich Re das Kapitalanlageergebnis im ersten Quartal verhagelt. Im Portfoliomanagement schwenkt man verstärkt auf Schwellenländer und deutsche Pfandbriefe um.