Der Währungsmarkt ist einer der transparentesten Finanzmärkte. Anders sieht es bei der Preisgestaltung aus. Für Trades im FX-Markt zahlen institutionelle Investoren unwissentlich im Schnitt sieben bis neun Basispunkte zu viel. Einige US-Pensionsfonds haben bereits ihre Custodians verklagt, weil sie sich beim Pricing übervorteilt fühlten.
Amerikanische Konzerne leisten für Angehörige verstorbener Mitarbeiter mitunter großzügige Zahlungen. Unterhalb der Chefetage ist so etwas hierzulande nur über Versorgungswerke und in bescheidenem Rahmen üblich. Die Regeln im Zusammenspiel von gesetzlicher, standesrechtlicher und betrieblicher Hinterbliebenenabsicherung sind streng.
Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsführung verlässt das Unternehmen zum Jahreswechsel. Seine Aufgaben werden auf den Schultern der anderen fünf Geschäftsführer verteilt.
Bei manchem Asset Manager verschwimmen die Begriffe „Regulierung“ und „Strangulierung“. Emir, Fatca, Mifid & Co. verteuern die Produktionskosten. Dass auch Boutiquen betroffen sind, zeigt eine Studie von State Street. Die Beschränkung auf einen reinen Advisor-Status ist aber nicht immer möglich.
In einer aktuellen Studie spricht sich die Rating-Agentur Fitch dafür aus, dass Asset Manager ihre Produktpalette strategisch überdenken müssten. Neben dem wachsenden Wettbewerbsdruck verweist Fitch auf die erwartete Umschichtung von Portfolios im jetzigen Niedrigzinsumfeld.
Laut Morningstar will die Deutsche Bank neben swap-basierten ETF künftig auch physisch replizierende ETF anbieten. Die Deutsche Bank folgt damit Lyxor.